Archiv der Kategorie: Kirche

Erneuerung jetzt? – Dom Erwin Kräutler ist zuversichtlich und optimistisch

Rund 200 Interessierte kamen am Mittwochabend in die Bregenzer Seekapelle, um Bischof Erwin Kräutler zu hören. Er erzählte von der Amazonien-Synode, von Ergebnissen und Hintergründen, von Anekdoten und Nebenschauplätzen. Seine Zuversicht und Gelassenheit steckten an.

Das Interesse für den Abend war unerwartet groß und so entschieden die Veranstalter am Nachmittag, den Vortrag von der Buchhandlung Arche in die Seekapelle zu verlegen. Eine gute Entscheidung, der Ort war stimmungsvoll, die Konzentration leicht, es gab ausreichend Platz und Luft. Neben dem Altar nahmen Bischof Erwin Kräutler und Moderatorin Judith Zortea Platz.

Lesen Sie ausführliche Berichte auf der Homepage Kath. Kirche Vorarlberg oder zum Thema der Amazonas-Synode hier.

Erwin Kräutler Abend in der Christliche Buchhandlung Arche

Bischof em. Erwin Kräutler (li) hatte sich nach dem Vortrag in der Seekapelle Zeit zur Begegnung mit seinen Lesern und Leserinnen genommen. In der ARCHE signierte er seine Bücher und stellte sich dem Fotografen (v.l.n.r.): Bischof Erwin, GF Irmi Heil (Christliche Buchhandlung Arche), Hildegunde Brunner (ARCHE Mitarbeiterin) und Mag. Judith Zortea, die Moderatorin des Abends in der Seekapelle. (Foto: franc@vol.at)

R. Gronemeyer: Die Weisheit der Alten

Gönn dir ein Buch, Die Weisheit der AltenReimer Gronemeyer,
Die Weisheit der Alten. Sieben Schätze für die Zukunft. Verlag Herder 2018, 209 S.
€ 25,80

Die im Untertitel des Buches sind die sieben (7) Schätze erwähnt, die da sind:  Mut, Liebe, Erinnerung, Früchte, Gelassenheit, Tradition, Wissen und Nichtwissen. Gronemeyer, der als Theologe und Soziologe, als Sozialforscher und auch durch seine Vortragstätigkeit schon vielen bekannt ist, unternimmt den längst fälligen Versuch, diese Schätze für die Gesellschaft und für die Menschen in ihr, zu heben.

Er schreibt  in faszinierender Weise vom widerständigen Potenzial, von der Kunst des Andersseins, vom kostbaren Starrsinn der Alten, von der Fähigkeit zum Staunen und vom produktiven Abweichlertum – alles Qualitäten, die unsere Gesellschaft mehr denn je benötigt.

Die Schätze der Alten konzentrieren sich in ihren Erfahrungen, die vielfach auch bitter und schmerzhaft waren und so sind die Erinnerungen der Alten kein Kitschparadies, sondern erlebte, oft harte Wirklichkeiten, die den Nachkommen als Wegweisung und Ermutigung dienen können. Dass sie damit keine Besserwisser sind, erläutert er im letzten Kapitel “Wissen und Nichtwissen”. (Irmi Heil)

Das Buch ist in der ARCHE verfügbar. 
Kaufen per Telefon:  +43 (0) 5574 / 48892
Kaufen per Email: arche.bregenz@aon.at

Tomáš Halík: Glaube & Zweifel

tomas_halik_2_by_peter_weidemann_pfarrbriefservice„Der Glaube und sein Bruder Zweifel“ heißt das neue, spannende Buch von Tomáš Halík. Er ist Soziologe, katholischer Pfarrer der Akademischen Gemeinde Prag und zweifellos einer der bedeutenden geistlichen Autoren unserer Zeit.
Gemeinsam mit Paul M. Zulehner hat Tomáš Halík jüngst die Unterschriftenaktion „PRO POPE FRANCIS“ initiiert, wo sich inzwischen mehr als 47.000 Christen mit ihrer Unterschrift eingetragen haben. Mehr zu Buch und Autor in der Empfehlung von Irmi Heil.

 

Anselm Grün: „Ich war fremd…“

Gönn dir ein Buch, Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommenAnselm Grün, Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen, Vier-Türme-Verlag 2017, 151 Seiten, € 19,60

Angst vor dem Fremden? Anselm Grün betrachtet in diesem Buch das Thema Fremdsein von verschiedenen Seiten , nämlich von der Geschichte, von der Psychologie und auch vom Glauben her. Er schreibt, dass es nicht darum geht, die Menschen, die Fremdenhass zeigen, zu verurteilen, sondern dass es vielmehr darum geht, nach Möglichkeiten zu suchen, wie wir die Angst vor dem Fremden und den Fremden ehrlich anschauen und angemessen damit umgehen lernen. Aktueller könnte ein Buch gar nicht sein, weil der Autor uns wirklich die zentralen Fragen stellt, mit denen wir uns auseinandersetzen. Er zeigt uns, dass uns auch ein Fremder einen Spiegel vorhält, der uns erkennen lässt, dass auch wir unbekannte Seiten haben. Anselm Grün möchte dem Leser helfen, die Angst vor dem Unbekannten zu verlieren, mit Fremden angemessen umzugehen und christliche Werte wie Gastfreundschaft und Nächstenliebe zu leben. (Irmi Heil)

Das Buch ist in der ARCHE verfügbar.
Reservieren/Bestellen Sie per T +43 5574 48892 oder E  arche.bregenz@aon.at

FrauenVORabend

Vortrag mit Bildern / Gespräch
Montag, 20. Feber 2017, 19 Uhr
Buchhandlung ARCHE (Bregenz, Rathausstr. 25)

„Für eine Kirche mit* den Frauen“

Hildegard Aepli (St. Gallen) berichtet von den Erlebnissen der Pilgfrauen unterwegs nach Rom zu Papst Franziskus und von den Auswirkungen des Pilger-Projektes auf die Frage: Wo seht die „Kirche mit* den Frauen“ wirklich.

Hildegard Aepli

Vom Mai bis Juli 2016 ist Hildegard Aepli mit einer Gruppe von 9 Personen von St. Gallen nach Rom gepilgert. Auf dem Weg ins Zentrum der Weltkirche, schlossen sich ihnen etwa 1000 Frauen und Männer an, die zeitweilige mitpilgerten. Die Pilgergruppe deponierte schließlich bei Papst Franziskus Brief an Papst Franziskus (Frauen mit* der Kirche)mit dem Anliegen, dass Männer der Katholischen Kirche in Zukunft nicht mehr ohne Frauen über deren Rolle, Aufgaben und Stellung diskutieren, sondern nur noch mit ihnen zusammen.

Das Projekt „Für eine Kirche mit* den Frauen“ steht im Zeichen eines neuen Miteinanders von Frauen und Männern in der katholischen Kirche. Die Kommunikation soll im Dialog und auf Augenhöhe stattfinden.
Die Frage nach dem Rollenverständnis der Frauen in der katholischen Kirche ist nach wie vor „heiß“ und löst innerkirchlich immer noch und immer wieder auch heftige Reaktionen aus. Ein in jeder Hinsicht bemerkenswertes Projekt, hat Hildegard Aepli (St. Gallen) mit ihren Gefährtinnen im vergangenen Jahr auf dem Weg gebracht: „Für eine Kirche mit* den Frauen“.

 Die ARCHE bittet um Voranmeldung per Telefon (+43 5574 48892) oder .
Veranstalter: Christliche Buchhandlung ARCHE gem. mit Ökumenisches Bildungswerk Bregenz