Archiv der Kategorie: Religion

Geschenke für die Seele

Gönn dir ein Buch & Seele

Unter dem Motto “Tu deiner Seele etwas Gutes” ist dieses schön gebundene Buch vom Theologen und erfahrenen Psychotherapeuten Arnold Mettnitzer heuer im Oktober erschienen. Der Autor hat damit eine einzige “Liebeserklärung” an das Lesen und die Sprache geschaffen und dafür eine wunderbare Sammlung von Texten, Geschichten, Gedichten und Gedanken zu Papier gebracht. “Buch und Seele” mit dem Untertitel “Was ich lese” lädt ein, sich von Buchstaben und Wörtern, die zu Texten werden, beschenken zu lassen.

“Wer liest, sammelt, prüft und behält sich das Gute. Lesende wissen Brauchbares von Unbrauchbarem zu unterscheiden. Sie sammeln Texte und Schriften, Skizzen und Notizen, Bilder und Bücher gegen Gleichgültigkeit und Vergessen. Lesende schaffen sich so ein Paradies, aus dem sie sich nicht mehr vertreiben lassen. Kein Wunder, dass sie dabei das Gefühl haben, immer reicher zu werden “meint der Autor selbst zu seinem und generell zu vielen Büchern. Passend zum Inhalt enthält das Buch eine Fotoserie mit Buchenhölzchen von der Künstlerin Paloma Schreiber, denn diese Buchenhölzchen haben für den Autor auch eine ganz besondere Bedeutung bekommen. (Irmi Heil)

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    Arnold Mettnitzer, Buch & Seele. Was ich lese. Styria 2018, 125 S.,  geb., € 16,–

 

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LICHT in allen Dingen

foto.phpUlrike Gentner / Johann Spermann SJ, Echterverlag  2018, 28 Seiten, bebildert,  € 9,20

Diesmal möchte ich Ihnen einen Adventkalender mit ignatianischen Impulsen empfehlen. Die beiden Herausgeber leiten das Heinrich Pesch Haus in Ludwigshafen, einem Zentrum für ignatianische Spiritualität und Lebensweise.

Der Kalender reicht vom 1. Advent bis Dreikönig und ist eine Einladung, sich ganz besonders im Advent Momente des Innehaltens, des Hörens und der Klarheit zu schenken. Anhand von kurzen ignatianischen Impulsen zu den Schwerpunkten „unterscheiden, verkosten, begegnen, gestalten und vertrauen,  sind wir eingeladen, darüber nachzudenken, wohin der eigene Weg geht, welche Entscheidungen in der Luft hängen oder ganz einfach unseren Sehnsüchten nachzuspüren.

Die einzelnen Impulse, Meditationsübungen und Reflexionen bieten uns Gelegenheit, uns neu von Gott im Alltag finden zu lassen und ihm zu begegnen.  (Irmi Heil)

Der Kalender ist in der ARCHE erhältlich. 
Bestellen Sie per Email oder Telefon +43 5574 48890

Meer als Alles, eine Entdeckung

Gönn dir ein Buch Mehr als allesUdo Schroeter, Meer als Alles, Adeoverlag 2017,  175 Seiten, € 18,50

Nachdem ich den Autor in der Arche kennengelernt habe, habe ich dieses Buch gelesen, obwohl auf dem Deckblatt unten auch noch steht: “Eine Erzählung für Männer”. Ein Kunde, der auch schon andere Bücher von  Udo Schroeter gelesen hat, hat ihn an seinem Arbeitsplatz am Meer besucht und ihn nach Vorarlberg eingeladen. Er lebt seit 2006 mit seinen beiden Söhnen und seiner Frau auf einer kleinen dänischen Ostseeinsel, schreibt dort Bücher und gibt Kurse für Männer und Frauen.  Die Hauptperson im Buch ist Angelführer Leif, der in Gesprächen am Strand und am Lagerfeuer dem Sinnsucher Daniel hilft, alte  Schmerzen  aus der Vergangenheit und Sorgen um die Zukunft loszulassen. Leif hilft mit seinen Fragen, Menschen ihre ureigene  Bestimmung zu finden, ein Wort, das eigentlich auf unserer Visitenkarte stehen müsste. Dass das nicht unbedingt nur einfach der erlernte Beruf ist, zeigt die Fülle an Bezeichnungen auf den Visitenkarten von ehemaligen Kursteilnehmern.  Um es auch für sich selbst herauszufinden, gibt’s auf den letzten Seiten so eine Art “Reiseführer” mit verschiedenen Fragen. Kurzum, das Buch ist eine leichte Strandlektüre mit Tiefgang – speziell für Männer. (Irmi Heil)

Jerusalem, die Biographie

Gönn dir ein Buch Jerusalem

Wenn es im Deutschlandfunk heißt “Montefiore erzählt so lebendig, dass man – wie bei einem Krimi – das 800-Seiten-Buch nicht aus der Hand legen kann”, dann stimme ich dem voll und ganz zu. Eine vorbehaltlose Empfehlung von Irmi Heil.
Mehr dazu!

Hubertus Halbfas über Gott und die Dichter

halbfas_portrait_wikipedia „Selten ist der kritische Umgang mit der Theologie der letzten drei Jahrhunderte so spannend, faszinierend und intelligent zwischen zwei Buchdeckel gepresst worden“ zeigt sich die Rezensentin, Dr. Christine Bertl-Anker, überzeugt von Hubertus Halbfas‘ Beschäftigung mit der Frage, wie es dazu kam, dass literarische Texte zwar von vielen Menschen gelesen aber von der Theologie lange Zeit überhaupt nicht beachtet wurden. Zeitgemässe Theologie kommt ohne Literatur vermutlich einfach nicht aus. Eine österliche Entdeckung von Dr. Christine Bertl-Anker. Mehr dazu.

„Es war ein schöner Abend“

IMG_9704Die Präsentation des neu erschienen Gedichtbandes „dich“ von Walter L. Buder ist zu einem Erfolg geworden. „Es war ein schöner Abend“ – gab es von allen Seiten erfreuliches Feed-Back. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher (sie waren diesmal in der Überzahl!) – wurden vom Klang eines Cellos empfangen. Prof. Penelope Gunter-Thalhammer begleitete den Abend mit feinen, zart-bitteren Cello-Improvisationen. Nach der Begrüßung durch Irmi Heil (Geschäftsführung der ARCHE) eröffnete Dr. Walter Fink in einem kleinen Exkurs von prägnanter Kürze zu Buch und Autor.  …=> Hier gibts Fotos und mehr