Die „Lange Nacht…“ in der ARCHE

Die „Lange Nacht der Kirchen“ am 24. Mai 2019, fand auch in der Bregenzer ARCHE wohlklingenden Widerhall. Ein kleines Bilderbuch erzählt von schönen Begegnungen mit interessanten Menschen aus der Stadt und intensiven Gesprächen, in denen „Gott und die Welt“ im Zentrum standen. Geschichte und Geschichten aus Vergangenheit, Gegenwart und in die Zukunft weisend, sind erzählt und berichtet worden von Frau Christl von der Tannen (Chefin der wunderbaren Backstube (Anton-Schneider-Strasse), von Herrn Dr. Karl Dörler (sachkundiger Stadtführer) und Herrn Matthias Wittrock (Geschäftsführer von plan:g). Mit offenen Ohren und offenen Herzen bei einem guten Schluck Wein fühlten sich die Besucher/innen in der ARCHE sehr gut aufgehoben.

 

 

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HERZLICH WILLKOMMEN

bei der  LANGE NACHT DER KIRCHEN am 24. Mai 2019.
Im „Haus der Kirche“ begegnet man „Gott und der Welt“ – und an diesem Abend zusätzlich sehr interessanten Bregenzer_innen aus dem kirchlichen Umfeld.  

Wir freuen uns auf Sie (!)  und einen bereichernden Abend! 

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Ein wunderbares Bilderbuch …

Lena Raubaum / Clara Frühwirth
Die Knotenlöserin. Bilderbuch. Tyrolia 2019, € 16,95

Cover_Knotenlöserin_RaubaumDie beiden Kinderliteraturpreisträgerinnnen Lena Raubaum und Clara Frühwirth greifen  in diesem wunderbaren Bilderbuch auf das Bild der Muttergottes als Knotenlöserin zurück. Sie präsentieren hier aus einer spannenden Mischung aus konkreter und interpretierender Illustration eine Figur, die mit sanften Händen, durch geduldiges Zuhören und zuweilen durch das eine oder andere Wort so manches behutsam wieder löst und gleichzeitig klug genug ist, von gewissen Knoten ihre Finger zu lassen. “Manche Knoten müssen sein, manche Knoten sind nicht mein” Das Buch eignet sich bestens zum Vorlesen und mit Kindern über ihre Probleme (Knoten) ins Gespräch zu kommen, denn nicht jeder Knoten löst sich wieder von alleine, weil er festgezurrt ist, egal wie lang daran gezerrt wird. Das Buch kann durchaus wunderbar als Vorbereitung für eine Maiandacht verwendet werden, denn die Mutter Gottes ist für viele ja “die Knotenlöserin” schlechthin. (Irmi Heil)

Das Buch ist in der ARCHE verfügbar, bestellen Sie per Email oder per Tel. +43 5574 47514 – Wir freuen uns auch über Ihren Besuch in der Arche, Bregenz – Rathausstrasse 25.
Bibliographie: Lena Raubbaum, Die Knotenlöserin, Tyrolia 2018, Bilderbuch, € 16,95

Seelennahrung Poesie

Die Einladung zum ARCHE-Gespräch: Poesie und Spiritualität galt für zwei Nachmittage (15. und 22. März, jeweils 16 Uhr) in der Fastenzeit. Jeweils ein Autor und eine Autorin haben aus ihren Gedichten gelesen, die im letzten Jahr auch in Buchform erschienen sind. Dann aber ging es ums Gespräch mit den Texten, den Autoren_innen und – last but not least – dem Publikum und dessen Einsichten und Erfahrungen. Den’großen‘ Themenrahmen hatte man sich ausgeliehen bei Simone Weil (1909-1943): „Das Volk braucht Poesie wie Brot“ und – diesen Gedanken weiterführend und vertiefend – bei Ingeborg Bachmann (1926-1973): „Dieses Brot müsste zwischen den Zähnen knirschen und den Hunger wieder erwecken ehe es ihn stillt…“. 

„Es war ein Experiment und es ist gelungen“ hörte man von Seiten der Gastgeber in der Buchhandlung ARCHE aber auch von den Besuchern/innen der beiden Lesungen. Und die Bilanz zu den beiden Freitag-Nachmittag-Gesprächen mit je zwei Poetinnen und zwei Poeten fällt eindeutig positiv aus, in jeder Hinsicht. Der Besuch war zufriedenstellend, zählte man doch an die fünfzig (50) Interessenten/innen, die den Autorenlesungen und dem von Mag. Annamaria Ferchl-Blum moderierten offenen Gesprächsrunde folgten. „Wir haben über die Gedichte und das Gespräch dazu, einen ganz eigenen Zugang zu den Themen der Fastenzeit gefunden“ hörte man aus dem Publikum.

Die beteiligten Autorinnen und Autoren – Marlene Giesinger, Emma Lenzi, Walter L. Buder und Jürgen Schäfer – nahmen die Gelegenheit öffentlich aus ihren im vergangenen Jahr erschienenen Büchern gerne wahr. Die Altacher Religionslehrerin Marlene Giesinger sucht und findet in ihren Texten „Spuren nach Emmaus“, die letztlich zu den Quellen im eigenen Inneren führen. Jürgen Schäfer, nach seinem Leben als reformierter Pfarrer und jetziger Seelsorger im Bonetti-Haus, hat unter dem Titel „In der Liebe sein“ eine veritable „leibhaftige Spiritualität“ skizziert. Die Beziehung zwischen Spiritualität und Glauben im Netzwerk des Lebens gibt den Ton an und sorgt für den Takt, den inneren Rhythmus der Texte. Der An- und Zuspruch aus und in den Texten von Emma Lenzi und Walter L. Buder hat einen anderen Klang. Existenziell und fast politisch angehaucht, kommt diese Poesie daher.

An beiden Nachmittagen hat sich im Gespräch gezeigt, dass der poetische Zugang zur Lebenswirklichkeit nicht ohne Mühe zu bewerkstelligen ist. Von Seiten der Autoren ebenso wie von Seiten der Rezipienten. Gedichte lesen und sie hören und/oder sie gar zu verstehen ist immer ein „luftschritt übers glück hinaus“, wie es in einem der Gedichte hieß; sie sind also nicht ohne gedankliches Risiko ‚zu haben‘ und in vielen Fällen, ist mit einem Erlebnis des Unangepassten, Unerwarteten und Unverhofften zu rechnen. Über die Wege der Poesie und des poetischen Schaffens lassen sich Entdeckungen machen, was meist mit Freude verbunden sein kann. Daraus wohl erwuchs auch der hörbare Wunsch nach gelegentlicher Fortsetzung solcher Veranstaltungen.  (bw)

Die Bücher sind alle in der Buchhandlung ARCHE erhältlich. Bestellungen unter
T +43 5574 48892 bzw. per E  arche.bregenz@aon.at
(c) Fotos: Ulrike Buder-Gassner, Walter L. Buder, Silke Sommer.

Karl Rahner: Nicht alltäglich …

Gönn dir ein Buch, RahnerRahner, Karl, Im Alltag nicht alltäglich werden, Hrsg. Battlogg A.R. , SJ und Suchla P., Grünewaldverlag 2019, gebunden, 62 Seiten, € 9,30

Theologisch fundiert, geistlich inspirierend und gleichzeitig lesefreundlich gestaltet, ist dieses kleine Büchlein mit dem Text aus dem Buch “Von der Not und dem Segen des Gebetes”.

Der Untertitel “Wie der Alltag zum Gebet wird” beinhaltet die Kapitel “Bete im Alltag” und “Bete den Alltag” und wer Rahner kennt, der weiß, dass es ihm immer um eine Hilfe für den Alltag geht und niemals um eine moralische Forderung.

Rahner lädt ein, Gott so im Alltag zu integrieren, dass wir nicht einmal Gebetsformeln brauchen, um Gott unsere Sorgen und Nöte in der Welt, Freud und Leid, unsere Familie, schlicht unseren Alltag, anzuvertrauen. Rahner, einer der bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts, macht auf diesen Seiten ganz deutlich, wie der ganz normale Alltag zum eigentlichen Weg der Spiritualität werden und wie Gott so erfahrbar werden kann. (Empfohlen von Irmi Heil)

Bestellen Sie dieses Buch in der ARCHE!
T 05574 48 8 92 oder Email: arche.bregenz@aon.at

Spiritualität & Poesie im Gespräch

Fastenzeit in der ARCHE: Spirituelle Poesie im Gespräch

Die Einladung zum ARCHE-Gespräch gilt für zwei Freitag-Nachmittage (der 15. und der 22. 3.2019) in der Fastenzeit. Es ist ein besonderes Format, das wir für diesen besonderen Zugang zum Thema der Spiritualität, des Glaubens und der Lyrik gewählt haben.

Vier Autorinnen und Autoren, deren Gedichte in der letzten Zeit auch in Buchform erschienen sind, bringen die Ergebnisse ihrer Spracharbeit ein und lesen ihre Texte. Wir wollen dann ins Gespräch kommen, über Arbeitsweise und Inspiration der Dichter und welche Rolle Religiosität und persönlicher Glaube sich in ihren Texten finden lässt.

Den ‚großen‘ thematischen Rahmen für die ARCHE-Gesprächs- und Lesereihe, haben wir uns ausgeliehen bei Simone Weil (1909-1943): „Das Volk braucht Poesie wie Brot“ und – diesen Gedanken aufnehmend, weiterführend und vertiefend – bei Ingeborg Bachmann (1926-1973): „Dieses Brot müsste zwischen den Zähnen knirschen und den Hunger wieder erwecken ehe es ihn stillt. Und diese Poesie wird scharf von Erkenntnis und bitter von Sehnsucht sein müssen, um an den Schlaf der Menschen rühren zu können. Wir schlafen ja, sind Schläfer, aus Furcht uns und unsere Welt wahrnehmen zu müssen.“

  • Treffpunkt:
    Christliche Buchhandlung ARCHE, Bregenz (Rathausstraße 25)

    • Fr, 15.03.2019, 16 Uhr –
      Emma Lenzi (Fußach) und Walter L. Buder (Bregenz)
       
    • Fr, 22.03.2019, 16 Uhr –
      Marlene Giesinger (Altach) und Jürgen Schäfer (Feldkirch)

    • Die Moderation beider Gesprächsnachmittage hat erfreulicherweise Frau Mag. Annamaria Ferchl-Blum (Lochau) übernommen.
Anmeldung erbeten per Tel. +43 5574 48892 oder Email: arche.bregenz@aon.at

 

Gönn‘ Dir eine FASTENzeit !

 

Gönn dir ein Buch, Fasten Zeit für michKurz vor Beginn der Fastenzeit, möchte ich Ihnen einen Fastenbegleiter empfehlen. Geschaffen hat diesen spirituellen Begleiter zum Intervallfasten, der Theologe, Erwachsenenbildner, Autor und Fastengruppenleiter Peter Müller.

Neben den verschiedenen Möglichkeiten des Intervallfastens, die er hier ganz einfach beschreibt, gibt es für jede Fastenwoche einen Schwerpunkt. Die Wochenthemen lauten u.a.: “Fasten – hinter die Maske schauen”, “Nimm dir Zeit für dich – nicht immer, aber immer wieder”, Fasten – Zeit der Reinigung”, “Zeit für mich – Zeit für Gott” oder “Erstarrtes lösen, handlungsfähig werden”.

Zum Fasten, wie es Peter Müller vorschlägt, gehören auch Zeiten des achtsamen Wortfastens, ein bewusster Start in den Tag und ein ebensolcher Abschluss des Tages. Im Buch finden sich auch Gebete und ein schönes Segensgebet vom Autor. Kurzum, dieser Begleiter ist ein Schatz für Leib, Seele und Geist! (Irmi Heil)

Das Buch:
Peter Müller Fasten – Zeit für mich. Ein spiritueller Begleiter zum Intervallfasten. Münsterschwarzach (Vier-Türme-Verlag)  2019, 160 Seiten. € 16,50.

Bestellen:  T +43  5574 48892 oder E arche.bregenz@aon.at 

 

Gilbert Rosenkranz: „Zwischen den Zeilen“ – Lesung & Gespräch in der ARCHE

Tiroler SonntagWir freuen uns, dass wir Gilbert Rosenkranz zu einer abendlichen Lesung und zum Autorengespräch über sein jüngstes Buch: „Zwischen den Zeilen. Gedanken, Gebete, Gott-Gespräche“ gewinnen konnten.
Zu einem nachdenklichen und spirituell inspirierenden Abend in der ARCHE, sind Sie uns herzlich willkommen!

 

Termin: Donnerstag, 21.2.2019, 19 Uhr
Ort: Bregenz, Rathausstr. 25 – ARCHE)
Wir danken im Voraus für Ihre Anmeldung! (+43 5574 48892 / arche.bregenz@aon.at )

Zum Buch (PDF)  – Coverentwurf zwischen den zeilen.inddDie Gedichte und Gebete dieses Buches sind aus einem Dialog zwischen den beiden Autoren – Maria Radziwon und Gilbert Rosenkranz – entstanden. In den Gedanken, Gebeten und Gott-Gesprächen, sind Belege zu erkennen, dass das  „Suchen und Sehnen nach einem greifbaren Gott“ nach wie vor inspirierend sein kann.

Jeder einzelne Text berührt auf seine eigene Weise und ladet ein auf eine Reise zu sich selbst; jede einzelne Zeile regt zum eigenen Nachdenken und inneren Nachspüren an. Es sind mehr oder weniger offene „Gott-Gespräche“ – sprich: Gespräche über Gott und/oder mit Gott. Aber Unfassbarkeit, Ungreifbarkeit und Unsichtbarkeit sind Grenzen, an denen man in der Kraft der Poesie innehält und auch aushält. Die beiden Autoren sind Theologen; Maria Radziwon arbeitet als Krankenhausseelsorgerin und Gilbert Rosenkranz als Chefredakteur der Tiroler Kirchenzeitung „Sonntag“.  Den beiden ist hier ein Gedichtband gelungen, den man nicht so schnell aus der Hand legt.

Maria Radziwon & Gilbert Rosenkranz,
Zwischen den Zeilen. Gedanken, Gebete, Gott-Gespräche. Innsbruck (Tyrolia) 2018, 120 Seiten,  
€ 14,95

Christliche Buchhandlung Arche
Rathausstraße 25, 6900 Bregenz
0043 (0) 5574 / 48892
arche.bregenz@aon.at